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18  August  2017

Industrie 4.0

Mit Stolz informieren wir, dass die nächste Fertigungshalle von der 6000 m2 Fläche, die zu unserer Firma gehört, in Betrieb genommen wurde. Das bedeutet, dass wir momentan über die 26 000 m2 Fertigungsfläche verfügen.
In dem neuen Gebäude beginnen wir das Projekt Smart Factory im Rahmen der Strategie Industrie 4.0 zu realisieren.

In den letzten Jahren hat sich der Bedarf an Produkten prinzipiell geändert. Der Markt braucht ständig neue Produkte, es erfolgt immer breitere Anpassungen der Produkte an Kundenbedarf, eine weitgehende Individualisierung. Daher müssen die Lieferanten immer kleinere Losgrößen fertigen. Diese Erwartungen verändern unser Leben und die Arbeitswelt, auch im Bereich der Blechbearbeitung. 
Smart Factory und die Strategie Industrie 4.0 ist die Antwort auf den sich verändernden Markt. Die digitale Transformation im Rahmen des Konzepts bietet Netzlösungen an, die ein großes Optimierungspotential mitbringen. Sie vereint unterschiedliche Komponente im Rahmen der Fertigung, optimiert den Prozessverlauf und verkürzt die Zeit.

Addit begann den Investitionsprozess zwecks Realisierung der Strategie. Die neue Halle wurde bereits gebaut und in Betrieb genommen. In den nächsten Monaten werden ein automatisches Blechlager, Stanzmaschinen mit Laserköpfen und Laserschneidemaschinen geliefert und in der Halle installiert, die in ein automatisches System mit dem Lager verbunden werden.
Zusätzlich befinden sich in der Fertigungsfläche Abkantpressen mit automatischem Werkzeugwechsel und automatischer Winkelmessung. Die Gesamtheit wird mit einem Informatiksystem integriert, dank dem wir in der Lage sind binnen weniger Minuten nach dem Erhalt von Kunden eines 3D Modells die Arbeitsvorbereitung des technologischen Prozesses abzuschließen. 
Das Fertigungssteuerungssystem wird die Produktfertigung genau in der Menge starten, die vom Kunden bestellt wurde. Dank dynamischem Nestverfahren der Produkte auf einer Blechtafel können wir eine Blechabmessung einsetzen, was die Materialversorgung verbessert, den Lagerbestand minimiert und erlaubt, das Material optimal auszunutzen.
Das Novum in dem Projekt ist die bedeutende Reduzierung der Maschinenrüstzeiten, was ermöglicht, die Fertigungskosten bei kleinen Losgrößen zu senken. Am Ende des Prozesses entstehen Fertigungsnests von Produktgruppen, die auf Produktart oder Branchenspezifik orientiert sind. Zur Organisation des Bereiches werden Elemente der Fertigungsverwaltungsphilosophie Quick Response Manufacturing eingesetzt.